Ringersportverein Stendal 07

8 Medaillen bei Landesmeisterschaft gewonnen

Geschrieben von rsv am in Neuigkeiten

Am 25.01.2020 fanden die Landesmeisterschaften des Landesringerverbands Sachsen-Anhalt in Halle statt. Der RSV Stendal 07 reiste mit 13 Sportlern in die Saale-Metropole. Am Ende gewannen sie 8 Medaillen.

Fast 200 Ringerinnen und Ringer versammelten sich zu den offenen Landesmeisterschaften in Halle. Sie kamen aus 29 Vereinen aus Tschechien, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und ganz Sachsen-Anhalt. Der RSV Stendal 07 schickte 13 Sportler an den Start. Sie wurden von ihren Trainern Dirk Müller, Mathias Reuß, Stev Berghoff, Peter Jordan und Thomas Schulz betreut.

Die Kämpfe begannen im freien Stil. Dabei sind Angriffe am gesamten Körper zulässig. Hier fühlen sich die Altmärker wohler. Vier Männer aus Stendaler zeigten ihr Können. Sayed Sajad Husseini (57 kg) zeigt eine große Steigerung und belohnte seinen Einsatz im Training. Er trainiert erst seit 1 Jahr und konnte bereits in den 3 Kämpfen technische Wertungen erzielen. Am Ende kam er auf den 6. Platz. Mohammad Reza Nabizade (61 kg) belegte den 3. Rang. Abdolhamid Sadeqi (65 kg) musste sich in der Auftaktbegegnung dem erfahrenen Steve Brylla (ACG Artern) geschlagen geben. Nach 3 weiteren Partien stand der Stendaler auf dem 5. Platz. Ferro Adig (74 kg) konnte noch nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten. Er belegte den 7. Rang.

Bei der Kadetten (15-17 Jahre) trugen sich 4 Stendaler in die Turnierlisten ein. Dzhalil Uspaev (55 kg) konnte sich bei seiner ersten LM gut verkaufen. Er zog in das Finale um den 3. Platz ein. Gegen Jonas Eigendorf (SVP Berlin) musste er eine Punktniederlage einstecken und wurde Vierter. Schamchan Centiev und Marten Wulfänger starteten beide in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm. Wulfänger konnte im ersten 1 Jahr bei den Kadetten noch nicht richtig mithalten – 10. Platz. Centiev konnte im 1.Kampf einen Punktsieg gegen Khamzat Asiev (Magdeburger SV90) einheimsen. In der Endabrechnung belegte er den 9. Rang. Jonas Berghoff (80 kg) musste ein nordisches Turnier („Jeder gegen jeden“) mit seinen 4 Kontrahenten bestreiten. Er konnte 2 Siege und 2 Niederlagen sein Eigen nennen – Silbermedaille.

Leon Wiezorrek (B-Jugend, 57 kg) erkämpfte sich technische Punkte, musste den Sieg aber der Konkurrenz überlassen. Das machte den 8. Platz in der Endabrechnung.

Vier C-Jugendliche wollten ihr im Training Erlerntes anwenden. Beniarbi Saad Memmach (38 kg) hatte 11 Gegner in seinem Limit. Er kam mit einem Sieg auf den 7. Platz. Tommy Lengen (46 kg) konnte nach 3 Begegnungen in das Finale um den 5. Platz einziehen. Hier traf er auf Johannes Föllner (RS Sudenburg), den er auf beide Schultern drücken konnte. Somit gewann Lengen mit starker kämpferischer Leistung den 5. Platz. Phillip Oeter (54 kg) startete im ersten Jahrgang dieser Altersklasse. Er musste 4 Mal auf die Matte und kam auf Rang 5. Karl Schulz (63 kg) besiegte im 1. Kampf Kevin Pohl (1. Luckenwalder SC) auf Schultern. Es folgten noch 2 Siege. Somit wurde er Landesmeister.

Am Nachmittag wurden dann die Kämpfe im griechisch-römischen Stil ausgetragen. Hier sind nur Angriffe vom Scheitel bis zur Hüfte erlaubt. Drei Männer wollten sich auf in der fremden Stilart beweisen. Sayed Sajad Husseini (60 kg) holte nach 3 Begegnungen Bronze. Mohammad Reza Nabizade (63 kg) zog in das Finale ein. Hier traf er auf Zachary Schmatloch (SV Halle). Leider hatte er das Nachsehen und wurde Zweiter. Abdolhamid Sadeqi (67 kg) musste sich Ondrej Boruvza (PSK Olymp Praha) auf Schultern geschlagen geben. In der Endabrechnung kam der Stendaler auf den 3. Platz. Dzhalil Uspaev (Kadetten, 55kg) musste sich nur Oleg Bartel (SV Halle) geschlagen geben – Silber.

Von den 29 angereisten Vereinen konnte der RSV Stendal 07 mit seiner geschlossenen Leistung den 9. Platz belegen. Das ist ein großer Erfolg. Trainer Dirk Müller bewertete die gezeigten Leistungen: „Wir können mit den Platzierungen zufrieden sein. Bei dem hohen Niveau mit Teilnehmern aus mehreren Sportschulen konnte wir als Verein uns gut präsentieren.“

Ein Dank für die Bereitstellung des Fahrzeugs gilt dem Autohaus Dehn und den Familien Lengen und Oeter. Der Stendaler Kampfrichter Christoph Krumrey fungierte bei der LM als Mattenpräsident.

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