Ringersportverein Stendal 07

Alle Trainingsgruppe erfolgreich

Geschrieben von rsv am in Neuigkeiten

Der RSV Stendal 07 startet erfolgreich bei nationalen und internationalen Turnieren. Im letzten halben Jahr konnten die Ringer wieder viele Erfolge für sich verbuchen. Hier gibt es eine Übersicht darüber.

Das Jahr begann mit einem Lehrgang der Listenführer und Kampfrichter an der Sportschule in Osterburg. Die Listenführer vom RSV Stendal 07, Christina Rotenburg, Heidi Thiele, Mareen Wallbaum und Jan Rotenburg, konnten viele Erfahrungen sammeln. Die Stendaler Kampfrichter Tim Jacobs und Christoph Krumrey tauschten wertvolle Erfahrungen mit ihren Kollegen aus.K1024_Bild 3

Traditionell bilden die Landesmeisterschaften den ersten Wettkampfhöhepunkt im neuen Jahr. In Halle konnten die Stendaler sich vier Podest Plätze sichern. Umar Chentiev (B-Jugend) wurde souverän Landesmeister. Erst im Finale wurden Jonas Berghoff und Maximilian Ptak geschlagen – Silber. Die Bronzemedaille gab es für Pascal Ode (alle drei C-Jugend). Trainer Thomas Feindt war zufrieden mit den Ergebnissen seiner Schützlinge.

Umar Chentiev stellte sich der Konkurrenz bei den offenen Mitteldeutschen Meisterschaften der Junioren und B-Jugend in Plauen. Fünf Gegner trugen sich in die Turnierlisten in der Gewichtsklasse bis 34 Kilogramm ein. Somit wurde im nordischen Stil „Jeder gegen jeden“ gerungen. Nur gegen Arsanov Tempor (1. Luckenwalder SC) verlor der Stendaler nach Punkten. Insgesamt konnte er so die Silbermedaille erfolgreich heimbringen.

In den Winterferien machten sich die Mattensportler auf den Weg in die Tschechischen Republik. Im traditionellen Winterlager wurden sowohl die Loipen per Langlaufskier als auch die Pisten ausgiebig befahren. Die Woche voller Spaß verging viel zu schnell.

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Der Besuch von Pokalturnieren bietet die Chance, sich an die Meisterschaften heran zu tasten und erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. So besuchte man das 36. Frühjahrsturnier des RV Lübtheen. Bei sogar internationaler Beteiligung gab es für den RSV Stendal 07 vier Medaillen und den fünften Platz in der Teamwertung. Der internationale Petermännchen-Pokal wurde in Schwerin ausgerichtet. Sechs Mal gab es für die Kampfsportler aus der Hansestadt Edelmetall und den sechsten Platz in der Mannschaftswertung. Der Sparkassenpokal in Wittenberge ist immer ein gutes Pflaster für die Stendaler Ringer. Jeder zweite der zwölf Teilnehmer konnte am Ende eine Medaille sein Eigen nennen.

Die Landesmeisterschaft der Kinder fand im April in Braunsbedra statt. Mit den drei Erstplatzierten, Lom-Ali Mursabekov, Ibragim Tataev (beide D-Jugend) und Felix Zürcher (E-Jugend) sowie zwei Silbermedaillen durch Majrbek Nakhadzhiev und Karl Schulz kehrte man stolz heim. Der RSV Stendal 07 konnte mit seiner Teamleistung den vierten Platz in der Mannschaftswertung ergattern. Trainer Mario Paulsen war glücklich und will an den guten Resultaten im kommenden Jahr ansetzen. Somit konnte sich auch Stendaler für die Mitteldeutschen Meisterschaften der C- und D-Jugend im freien Ringkampf qualifizieren. Motiviert reisten Schamchan Chentiev und Lom-Ali Mursabekov nach Werdau. Mit Rat und Tat wurden sie durch Dirk Müller und Mario Klitsch betreut. Nach bis zu sechs anstrengenden Kämpfen strahlten beide Athleten über das ganze Gesicht. Gegen Kämpfer aus neun Bundesländer konnten sie jeweils den Titel des Mitteldeutschen Meisters gewinnen. Die Platzierung bei Wettkampfhöhepunkt des Jahres, denn in diesem Altersbereich gibt es noch keine Deutsche Meisterschaft (DM), wurde nochmals gekrönt von der Verleihung des Titels als bester Kämpfer und bester Techniker.

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung musste ein neuer Vorstand gewählt werden. Björn Buchhorn wurde als Vorsitzender bestätigt. Ihm stehen Rainer Stoll, Christina Rotenburg, Thomas Feindt, Mario Paulsen, Claudia Marzinek und Jan Rotenburg zur Seite. Claudia Marzinek ist erstmals im Vorstand vertreten und wird hoch motiviert ihre bisherigen Erfahrungen einbringen.

Kevin Lucht trainiert mittlerweile an der Hallenser Sportschule. Viele Einsätze nimmt er für den Landesringerverband Sachsen-Anhalt war. Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Kadetten im sächsischen Gelenau ergatterte sich Lucht den Titel ohne Probleme. Der 17-Jährige ist sowohl im ersten Jahr bei den Junioren als auch im letzten Jahr bei den Kadetten startberechtigt. Bei der DM der Junioren in Hösbach erwischte der Altmärker ein tolles Los und konnte sich einen achtbaren fünften Platz erkämpfen. Die DM der Kadetten fand in Mainz statt. Im Auftaktkampf traf der Stendaler auf Sven Menzel (RCG Potsdam), den er clever auf Schultern legen konnte. Es folgten drei weitere Siege und somit der Finaleinzug. Das gesteckte Ziel hatte das Nachwuchstalent damit erreicht. gegen Lars Schäfle (RKG Freiburg 2000) konnte Lucht sich einen Beinangriff sichern und führte nach der ersten Runde mit 3:0. Im zweiten Kampfabschnitt wurde der Südbadener immer stärker und Lucht immer unsicherer. Am Ende der beiden Kampfabschnitte stand es 3:5 und Lucht musste sich nach Punkten geschlagen geben. Somit wurde er Vize-Deutscher Meister. Bei den offenen polnischen Meisterschaften bewies Lucht sein ringerisches Können: Gegen Sportler aus mehreren Teilen der Welt konnte er sich behaupten und den dritten Rang belegen. Lucht startete auch beim Brandenburg-Cup der Kadetten im freien Ringkampf in Luckenwalde. Gegen die starke internationale Konkurrenz aus elf europäischen Länder konnte er das eine oder andere Ausrufezeichen setzen. Nach zwei Siegen traf er wie im Finale der DM erneut auf Lars Schäfle (Deutscher Ringerbund). Nach taktischen Belauern und einem von Luchts Seite verhaltenem Kampf, verlor der Stendaler leider. In der Hoffnungsrunde machte der Stendaler kurzen Prozess mit Dominikas Viliusis aus Klaipeda (Litauen). Lucht gewann vorzeitig mit 11:0 Punkten technisch überlegen. Somit belegte der Stendaler den dritten Platz und erhielt die Bronzemedaille. Es folgte die Einladung des Bundestrainers im freien Stil für den Nachwuchs, Jürgen Scheibe, zum Vorbereitungslehrgang für die Europameisterschaft in Freiburg (Breisgau). Leider stand am Ende die Gewissheit, dass Lucht nicht zu EM fahren würde, jedoch auf einem guten Weg ist.K1024_Bild 1

Zwei weitere Stendaler waren oft auch auf den Matten aktiv. Tim Jacobs und Christoph Krumrey unterstützen ihren Verein als Kampfrichter. Sie waren sogar für den LRV Sachsen-Anhalt aktiv: Jacobs konnte zwei Einsätze bei Mitteldeutschen Meisterschaften souverän gestalten und Krumrey sogar bei drei Deutschen Meisterschaften.

Ein Dank gilt all den engagierten Trainern, Kampfrichter und Eltern sowie den unterstützenden Sponsoren, ohne die kein Ringen in der Region möglich wäre. Der RSV Stendal 07 wünscht allen Ringkampfbegeisterten tolle Ferien und gute Erholung für die nächsten sportlichen Höhepunkte.

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