Ringersportverein Stendal 07

Chentiev und Tataev sind Vize-Mitteldeutsche Meister

Geschrieben von rsv am in Neuigkeiten

Am vergangenen Sonnabend fanden die offenen Mitteldeutschen Meisterschaften der C- und D-Jugend im freien Stil sowie der weiblichen Schüler in Stendal statt. Vor heimischem Publikum konnten die Sportler vom RSV Stendal 07 viele Kämpfe gewinnen und am Ende sogar zwei Silbermedaillen abstauben.

Die Mitteldeutschen Meisterschaften stellen für die Sportler den Höhepunkt des Wettkampfjahres dar, weil in ihren Altersbereichen noch keine Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden. So machten sich 290 Sportlerinnen und Sportler aus Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt auf den Weg nach Stendal. Die Eröffnung des Mamutturniers übernahmen der Oberbürgermeister Klaus Schmotz sowie der Geschäftsführer des Landesringerverbandes Sachsen-Anhalt Bernd Radschunat und der Kampfrichterreferent René Wenzel. Fast 500 Kämpfe mussten ausgetragen werden. Die neun Athleten aus Stendal wurden von ihren Trainern Thomas Feindt, Dirk Müller, Mario Klitsch und Uwe Miklosch zu Höchstleistungen motiviert.

Drei Sportler gingen in der C-Jugend über die Waage. Umar Chentiev (31 kg) konnte seine ersten beiden Begegnungen souverän gewinnen. Im Poolfinale lieferte er sich einen Kampf mit insgesamt 21 technischen Punkten, wobei er am Ende Florian Hofmeister (AVJK Zella-Mehlis) schultern konnte. Im Finale traf der Altmärker auf Paul Tschersich (ASV Plauen). Der Sachse war technisch überlegen und Chentiev musste sich auf Schultern geschlagen geben. Somit erreichte Chentiev die Silbermedaille. Pascal Ode (42 kg) stellte sich der Konkurrenz und musste sich zwei Mal geschlagen geben – 14. Platz. Maximilian Ptak (54 kg) gewann seinen Auftaktkampf gegen Philipp Kuschel (TSV Falkensee) mit einem Schultersieg. Es folgten zwei Niederlagen und am Ende belegte er den vierten Rang.

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In der D-Jugend trugen sich sechs Stendaler in die Wettkampflisten ein. Im Limit bis 29 Kilogramm rangen Schamchan Chentiev, Lom-Ali Mursabekov und Majrbeck Nakhadziev. Insgesamt 16 Ringen waren in dieser Gewichtsklasse angetreten. Zwei Schultersiege und zwei Niederlagen konnte Mursabekov für sich verbuchen – siebter Platz. Nach drei Schultersiegen musste sich Nakhadziev seinem Gegnern Robert Krause (AC Taucha) und Fernando Mahmoud (SVL Berlin) beugen. Im Finale um den fünften Platz verlor der Stendaler gegen Max Schewelew (WSG Zauckerode) – Rang sechs. Chentiev gewann fünf Begegnungen und verlor nach einer Niederlage gegen Felix Liedtke (SVL Berlin) seinen Siegeswillen. Am Ende belegte der Altmärker den undankbaren vierten Platz. Ibragim Tataev rang im Limit bis 31 Kilogramm und zog durch beachtliche fünf Schultersiege in das Finale ein. Hier traf er auf Mohamed Agaev (SCR Hamburg). Am Ende erklärte der Kampfrichter trotz starken Kampfes den Hamburger mit 10:19 Punkten zum Sieger. Somit wurde dem Altmärker die Silbermedaille verliehen. Martin Akhaev (34 kg) kam nicht richtig in das Turnier und belegte nach drei Auseinandersetzungen den siebten Platz. Jonas Berghoff (38 kg) eröffnete das Turnier mit Schultersiegen gegen Dawid Przekoracki (RSVH Frankfurt/Oder) und Adam Inaev (SV Dresden-Mitte). Gegen den späteren Mitteldeutschen Meister Ricco Tewellis (SVGW Weißwasser) konnte der Stendaler zwar punkten, musste sich jedoch auf Schultern geschlagen geben. Nach zwei weiteren Kämpfen stand Berghoff im Finale um Platz fünf und besiegte Max Wieland (AVJK Zella-Mehlis) – fünfter Platz.

Ein Dank gilt allen Sponsoren und Helfern, ohne die die Ausrichtung eines solchen Turniers nicht möglich gewesen wäre. Der Vereinsvorsitzende Björn Buchhorn und seine Mitstreiter haben einen reibungslosen Ablauf des Turniers mit elektronischer Listenführung und elektronischen Anzeigetafeln gewähren können. Letzteres wurde von allen Anwesenden gut angenommen und ist keineswegs Standard für eine Mitteldeutsche Meisterschaft.

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