Ringersportverein Stendal 07

Kevin Lucht wird Mitteldeutscher Meister

Geschrieben von rsv am in Neuigkeiten

Am 15.02.2014 fanden die offenen Mitteldeutschen Meisterschaften der Frauen und weiblichen Jugend sowie der Kadetten in Luckenwalde statt. Rund 200 Ringerinnen und Ringer aus neun Bundesländern waren nach Brandenburg gekommen, um die besten unter sich zu ermitteln. Kevin Lucht vom RSV Stendal 07 wollte sich einer letzten Prüfung seiner Fähigkeiten vor den nationalen Titelkämpfen unterziehen und glänzte mit dem Titel.

Die offenen Mitteldeutschen Meisterschaften haben sich fest etabliert und werden von zahlreichen Vereinen aus unterschiedlichen Landesorganisationen angenommen. Die Kämpfe um die begehrten Titel besaßen ein hohes Niveau mit Ringern aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Kevin Lucht trainiert mittlerweile an der Hallenser Sportschule und wurde von den Trainern Bernd Radschunat und Sebastian Otto betreut. Er ging in der Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm an den Start. Acht weitere Athleten trugen sich hier in die Wettkampflisten ein. Seine ersten beiden Kämpfe konnte Lucht jeweils mit technischer Überlegenheit, das bedeutet mindestens zehn Punkte Differenz, gewinnen. Lucht punktete mit cleveren Beinangriffen. Im nächsten Kampf legte der Stendaler Raphael Lorenz (KSC M Jena) auf beide Schultern und gewann so.

Im Poolduell kam es zum Aufeinandertreffen mit Walerie Syrissov (Magdeburger SV90). Nach einer Phase des taktischen Belauerns nutzte Lucht seine Chance und ging dadurch mit einem Punktevorsprung in die Pause. In der zweiten Runde bracht der Altmärker seinen Kontrahenten sogar kurzzeitig in die gefährliche Lage. Mit 9:0 wurde Lucht vom Kampfrichter zum Punktsieger nach vier Minuten erklärt.

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Somit kam es zu einen erwartet harten Finale zwischen den beiden Sportschulfreunden Dimytro Blayvas (KAV Mansfelder Land) und Kevin Lucht. Beide Sportler wollten sich nichts schenken und  jede Situation wurde ausgekämpft. Am Ende siegte Lucht mit 12:4 nach Punkte und war so Mitteldeutscher Meister. Mit dieser Platzierung konnte Lucht auch zum Sieg Sachsen-Anhalts in der Länderwertung (115 Punkte) vor Gastgeber Brandenburg (85 Punkte) und Berlin (61 Punkte) beitragen.

Der Stendaler Kampfrichter Christoph Krumrey bewertete die gezeigte Leistung positiv: „Kevin leitete vor allem die ersten Kämpfe nach seinem Willen. Er konnte schnell reagieren und so punkten. Ich hoffe er nimmt viel Selbstvertrauen für die Deutschen Meisterschaften mit.“ Krumrey wurde für den Landesringerverband Sachsen-Anhalt vor Ort als Punktrichter und Mattenleiter beim Drei-Mann-Kampfgericht eingesetzt.

Für Kevin Lucht heißt es jetzt in den nächsten Wochen beim Training alles zu geben. Vom 28.-30. März finden in Berlin die DM der Kadetten im freien Stil statt. Sein Ziel ist es unter die ersten sechs zu kommen.

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