Ringersportverein Stendal 07

Lehrgang für Listenführer und Kampfrichter

Geschrieben von rsv am in Neuigkeiten

Jüngst veranstaltete der Landesringerverband Sachsen-Anhalt (LRV SAH) einen Lehrgang für Listenführer und Kampfrichter. Die Vorbereitung auf die neue Saison der Oberliga und die Etablierung der elektronischen Listenführung waren Schwerpunkte. Der RSV Stendal 07 entsandte drei Teilnehmer, die viel Wissen mit nach Hause nahmen.

Der RSV Stendal 07 ließ sich beim Lehrgang durch Björn Buchhorn und Thomas Schulz, zuständig für die elektronische Listenführung und den Kampfrichter Christoph Krumrey vertreten.

Die Listenführer übten unter der Anleitung von Stefan Mildner. Die Systematik der Listenführung und einige knifflige Wettkampfverläufe standen auf dem Programm. Erfahrungen zum Umgang mit der Technik wurden ausgetauscht. Das Stendaler Wettkampfbüro bekam viel Zuspruch für seinen Einsatz bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der C- und D-Jugend im freien Stil sowie der weiblichen Schüler. Bei rund 300 Teilnehmern aus neun Bundesländern wurde viel gefordert. Aber das Turnier lief reibungslos ab.

Zur Vorbereitung auf die Landesoberliga Sachsen-Anhalt lud der Kampfrichterreferent des LRV SAH René Wenzel nach Artern. Nach der Eröffnung wurden die Regelanpassungen vorgestellt. Die Umsetzung auf den Matten sorgte für ersten Gesprächsbedarf. Grundgedanken des Weltverbandes brachte der Olympia-Kampfrichter Eberhard Probst ein. Regelungen zur Landesoberliga wurden analysiert. Das Erkennen von Passivitäten und der Umgang damit auf der Matte bildeten weitere Schwerpunkte.

Den ersten Tag krönte eine gemeinsame Tour mit dem Kanu auf der Unstrut und ein gemütliches Zusammensein beim Grillen.K1024_20140906_140105

Am Sonntag erläuterte Michael Günther in der Videoanalyse strittige Situationen. Eine kleine Bewegung gibt manchmal den Ausschlag für die Bewertung eines Kampfes. Danach besichtigten die Lehrgangsteilnehmer das Vereinsarchiv des gastgebenden AC Germania Artern. Die historischen Dokumente und Erinnerungsstücke hinterließen einen tiefen Eindruck. Der Verein kann stolz auf seine über 100-jährige Geschichte sein. Abschließend gilt dem AC Germania Artern ein Dank für die Unterkunft und die gesamte Organisation des Wochenendes.

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