Ringersportverein Stendal 07

Lucht wird unglücklicher Fünfter

Geschrieben von rsv am in Neuigkeiten

Am vergangenen Sonntag, den 27.10.2013 fand das 19.Rolf-Würges Gedächtnisturnier in Kirrlach statt. Insgesamt reisten über 300 Sportlerinnen und Sportler in das nordbadische Städtchen. Kevin Lucht vom RSV Stendal 07 verlor nur einen Kampf und wurde trotzdem nur Fünfter.

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Das Teilnehmerfeld umfasste Ringer aus Baden-Württemberg, dem Saarland, Bayern, Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Viele jugendliche Athleten nutzen die Chance ihren Standort im nationalen Vergleich anzustellen. Kevin Lucht trainiert in der Hallenser Sportschule. Er fuhr mit der Delegation des Landesringerbandes Sachsen-Anhalt zum Turnier.

Lucht ringt im  ersten Jahr in der höheren Altersklasse der Kadetten. Bei der diesjährigen DM in Köln konnte er den neunten Platz einheimsen. In der ersten Turnierrunde erhielt der Altmärker ein Freilos: Er musste nicht kämpfen während seine Gegner sich schon aus dem Turnier eliminierten. Im ersten Kampf traf der Stendaler auf Emrah Aydin vom SV Siegfried Hallbergmoos. Nach gut 90 Sekunden lag der Bayer durch saubere Techniken auf dem Rücken – Schultersieg. In der nächsten Begegnung stand Sebastian Müller (SV Halle), Dauerrivale und Trainingskamerad an der Sportschule als Gegner fest. Lucht konnte hier durch eigene Aktionen öfter punkten als Müller. Damit stand er nach vier Minuten als Punktsieger fest. Im letzten Poolkampf musste sich der Stendaler gegen Maximilian Kahnt vom RSV Rotation Greiz beweisen. Hier fand er keinen geeigneten weg und musste sich technisch unterlegen geschlagen geben.

Nun kam es zu einer besonderen Situation. In den Vorrundenkämpfen hatten sich neben Lucht auch noch Müller und Kahnt durchgesetzt und waren für die Finalkämpfe qualifiziert. Müller siegte aber gegen Kahnt und so waren alle drei jeweils einmal Sieger und einmal Verlierer. In diesem Fall wurden die Kampfresultate verglich und Lucht war nur Dritter im Pool. Auch das gehört zum Ringen.

Im Finale um den fünften Platz rang der Stendaler gegen Tarec Knosp (ASV Urloffen). In der zweiten Runde erhielt Lucht über sieben Punkte mehr als sein Kontrahent und gewann so durch technische Überlegenheit. Damit war er Fünfter.

Für Lucht ging es nach seiner Verletzung darum, wieder in das Wettkampfgeschehen eintauchen zu können. Aus diesem Standpunkt heraus kann die Leistung als gut bezeichnet werden. Mit etwas mehr Glück wäre auch eine Medaille möglich gewesen.

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