Ptak holt Gold

1. Dezember 2019 Aus Von rsv

Am 17.11.2019 fand das Philipp-Seitz-Gedächtnisturnier in Kleinostheim statt. Der RSV Stendal 07 schickte 3 Sportler an den Start. Sie brachten sogar eine Goldmedaille zurück in die Altmark.

Das 23. Philipp-Seitz-Gedächtnisturnier fand jüngst im hessischen Kleinostheim statt. Fast 350 Sportler aus 56 Vereinen machten sich auf den Weg, um die besten zu ermitteln. Dies wurde von Marcel Ewald, Bundestrainer des Nachwuchses im freien Ringkampf, beobachtet. Er hat das Turnier als Sichtungswettkampf ausschreiben lassen. Das Turnier ist bekannt für sein starkes Niveau. Schwerathleten aus allen Teilen Deutschlands, Belgien, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Tschechien und der Schweiz versammelten sich. Das Turnier wurde auf 8 Matten ausgetragen.

Der RSV Stendal 07 schickte 3 Sportler an den Start. Sie stellten sich der Konkurrenz bei den Kadetten (15 bis 17 Jahre). Die Trainer Thomas Schulz und Stev Berghoff haben die Betreuung übernommen und standen ihren Schützlingen mit Rat und Tat zur Seite.

Mohammad Reza Nabizade rang in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm. Im ersten Kampf wurde er von Vatan Ülger (KSV Witten) überrascht. Nach der vierminütigen Kampfzeit musste sich der Stendaler 1:9 nach Punkten geschlagen geben. In der nächsten Begegnung traf Nabizade auf Leon Schetterer (KSV Tennenbronn). Der Südbadener war erfahrener und technisch versiert. Somit hingen die Trauben noch etwas zu hoch. Am Ende kam Nabizade auf den 9. Platz.

Im Limit bis 80 Kilogramm trug sich Jonas Berghoff in die Turnierlisten ein. Im Auftaktkampf traf er auf Artur Rocoman (KSV Neu-Isenburg). Nach einem unglücklichen Abklemmen fand sich der Altmärker auf den Rücken wieder – Schulterniederlage. Der nächste Gegner hieß Nikolai Huttunen (HPM Helsinki). Berghoff punktete, der Finne punktete. Am Ende konnte der Finne besser seine Techniken durchsetzen und Punkte ergattern. Berghoff verlor technisch unterlegen. Das Endresultat war der 10. Rang.

Maximilian Ptak startete in der Gewichtsklasse bis 92 kg. Der Stendaler zog ungefährdet in das Finale ein. Hier setzte er sich durch und konnte den ersten Platz belegen. „Max ist nach einer mehrjährigen Pause wieder zum Ringen gekommen. Er trainiert seit mehr als 1 Jahr und gewinnt seine Kämpfe.“, berichtet Trainer Thomas Schulz.

Insgesamt konnten die Stendaler Ringer viele Erfahrungen sammeln. Das ist sehr wichtig für die Vorbereitung auf die neue Meisterschaftssaison 2020. Die Landesmeisterschaften im Januar bilden den Auftakt dazu.

Trainer Schulz zeigte sich zufrieden: „Die Konkurrenz war sehr stark. Wir haben uns gut präsentieren können.“