Ringersportverein Stendal 07

Ptak wird Vize-Mitteldeutscher Meister

Geschrieben von rsv am in Neuigkeiten

Am 09.03.2019 fanden die offenen Mitteldeutschen Meisterschaften der Kadetten in Berlin statt. Es waren 135 Ringer gekommen, um die besten unter sich zu bestimmen. Der RSV Stendal 07 schickte zwei Athleten an den Start.

Zum ersten Mal seit mehreren Jahren nahm der RSV Stendal 07 wieder an einer Mitteldeutschen Meisterschaft der Kadetten (15 bis 17 Jahre) teil. Das Turnier wurde als offene Meisterschaft in beiden Stilarten ausgetragen. Somit kamen 135 Sportler aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt in die Bundeshauptstadt. Die beiden Altmärker stellten sich der Standortbestimmung im angestammten freien Stil. Dabei sind Angriffe am gesamten Körper erlaubt. Für die Ratschläge aus der Trainerecke sorgten Dik Müller und Stev Berghoff.

In der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm trug sich Jonas Berghoff in die Turnierlisten ein. Insgesamt 12 Ringer waren hier am Start. Im Auftaktkampf bekam er es mit Naim Abualjubain (1. Luckenwalder SC) zu tun. Die beiden kannten sich bereits von bisherigen Meisterschaften. Berghoff startete einen Beinangriff und konnte punkten. Mit einem Stand von 10:2 ging es nach zwei Minuten Kampfzeit in die Pause. Im zweiten Kampfabschnitt setzte dann er Brandenburger zur Aufholjagd an. Hierbei vergab Berghoff zu einfach Wertungen. Am Ende verlor der Stendaler knapp nach Punkten. Mit etwas mehr taktischem Geschick wäre hier auch ein Sieg möglich gewesen. In der zweiten Begegnung kam es für Berghoff zum Duell mit dem physisch starken Muhammed Zeki Yalcin (KSV Reinickendorf). Die Trauben hingen in diesem Kampf zu hoch für den Stendaler, der noch zwei weitere Jahre in dieser Altersklasse starten darf – technische Unterlegenheit. In der Endabrechnung stand somit der siebte Platz fest.

Max Ptak stellte sich der Konkurrenz im Limit bis 110 Kilogramm. Der Stendaler hatte ein paar Jahre Pause vom Ringen gemacht und trainiert seit letztem Jahr wieder fleißig. Er konnte ohne Probleme in das Finale einziehen. Hier stand Emil Thiele (SV Braunsbedra) in der anderen Mattenecke. Ptak startete eigene Angriffe, diese nutzte Thiele jedoch zum Punkten aus. Der Sohn des ehemaligen Top-Ringers und Bundestrainers Sven Thiele zeigte seine Klasse und Ptak verlor technisch unterlegen. Somit wurde er Vize-Mitteldeutscher Meister.

Dirk Müller zeigte sich nach dem Turnier zufrieden: „Wir haben uns als kleiner Verein gut verkauft. Max hat nach seiner Pause alles Mögliche auf die Matte gebracht. Wir wissen jetzt, wo wir im Training ansetzen müssen.“

Ein weiterer Stendaler war an diesem Tag aktiv auf den Matten. Christoph Krumrey fungierte als Kampfrichter, Punktrichter und Mattenpräsident für den Landesringerverband Sachsen-Anhalt.

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