Ringer im Kanu und auf Wasserskiern

2. September 2018 Aus Von rsv

Der RSV Stendal 07 bietet zweimal jährlich seinen Sportlern die Teilnahme an einer Ferienfreizeit an. Nun ging es wieder los. An der Mecklenburgischen Seenplatte erlebten die Mattensportler jede Menge Spaß.

Neben dem Training und der Teilnahme an Wettkämpfen gehören für die Verantwortlichen des RSV Stendal 07 auch andere gemeinsame Aktivitäten zum Vereinsleben. Jüngst machten sich die Nachwuchsringer auf den Weg nach Wesenberg. Dort angekommen wurden die Zelte am Bootsanleger aufgebaut. Nach einem spannenden Fußballspiel und Nudeln mit Tomatensoße ging es dann ins Bett.

Am nächsten Tag stand eine Fahrt mit Kanus auf dem Plan. Nach dem Start in Wesenberg machte man sich auf dem Woblitzsee mit dem Paddeln und Lenken vertraut. Auf der Havel wurde dann sogar eine Schleuse überwunden. Die Schwanenhavel hielt einige enge Kurven und naturnahe Abschnitte für die Ringereleven parat. Nachdem der Plättlinsee überwunden war, gab es als Belohnung ein Eis. Am Ende des Tages wurden die Boote in Canow abgestellt und man ging müde in die Zelte.

Der neue Tag wartete mit viel Sonnenschein auf. Am Vormittag nutzte man die Chance auf eine Abkühlung im Reitbahnsee in Neubrandenburg. Am Nachmittag fuhren die Ringer in selben See Wasserski. Nach der Sicherheitseinweisung standen manche Sportler das erste Mal auf den Skiern. Es dauerte nur einige Versuche und dann konnte fast jeder eine komplette Runde absolvieren. Alle Stendaler wollen im nächsten Jahr unbedingt wieder Wasserski fahren.

In der Mitte der Woche fuhren die Altmärker mit einem Boot auf den Woblitzsee, die Havel und den Großen Labussee. Am Strand des Campingplatzes Havelberge wurde dann gebadet. Die Ringer zeigten von den Plattformen waghalsige Sprünge. Ein Lagerfeuer brannte am Abend im Zeltlager. Bei lustigen Geschichten ging der Abend zu Ende.

Die Nachwuchssportler fuhren am nächsten Tag mit dem Zug nach Berlin. In Teams führte man eine Stadt-Rallye durch. Die Sportler konnten zu Fuß gehen, mit dem Bus  oder der U-Bahn fahren. Ziele waren unter anderem das Bundeskanzleramt, der Bundestag, das Brandenburger Tor, der Potsdamer Platz und der Fernsehturm am Alexanderplatz. Das „A-Team“ konnte sich mit nur knapp zwei Minuten vor „Plan B“ durchsetzen. Nach dem Mittagessen ging es weiter mit der U-Bahn. Das Computerspielemuseum machte den Sportlern eine Menge Spaß. Sie spielten auf alten Konsolen und PCs. Als man am Abend wieder in Wesenberg angekommen war, spielten die Ringer eine Partie Leitergolf. Neben Genauigkeit und Konzentration brauchten sie starke Nerven. Es gab viele knappe und hartumkämpfte Ergebnisse.

Nach einem guten Frühstück stiegen die Stendaler auf ihre Fahrräder. Auf Straßen und Feldwegen ging es wieder zum Campingplatz Havelberge. Im dortigen Kletterpark zeigten die Ringer Geschick und Mut. Auf den immer schwerer werdenden Parcours kam der eine oder andere ins Schwitzen. Die Ringer liefen über Wippen, fuhren in 10 Meter Höhe Fahrrad, kletterten seitlich über Griffwände und und und. Zum Mittag gab es eine redlich verdiente Portion Pommes. Am Nachmittag badete man erneut am dortigen Strand, bevor es wieder nach Wesenberg ging. Die Stendaler wurden mit Karussells und vielen anderen Attraktionen empfangen. Das Burgfest lockte viele weitere Besucher zur Wiese am Bootsanleger. Am Abend fuhren die Ringer mit den Fahrgeschäften und zeigten, was sie tänzerisch so alles bieten können.

Am letzten Tag baute man gemeinsam die Zelte ab und fuhr wieder gen Heimat. Die Woche war voller spannender Ereignisse bei herrlichem Wetter. Ohne die Unterstützung wäre diese Ferienfreizeit nicht möglich gewesen. Ein Dank für die Bereitstellung der Fahrzeuge gilt dem Autohaus Rosier sowie den Firmen Lösch und Gohr und Thiele.