Ringersportverein Stendal 07

Ringer paddeln der Sonne entgegen

Geschrieben von rsv am in Neuigkeiten

Die Sportler des RSV Stendal 07 haben ein anstrengendes Halbjahr mit vielen Wettkämpfen hinter sich. Jüngst ging es in die Ferienfreizeit an und auf die Mecklenburgische Seenplatte. Hier finden Sie ein Bericht von dieser sportlichen Woche.

Wie in jedem Jahr so führte der RV Stendal 07 auch in diesem Sommer wieder eine Ferienfreizeit durch. In den vergangenen Jahren war man gen Ostsee gefahren und macht sich eine schöne Woche auf Rügen. Dieses Jahr nutzte man die Chance und wollte paddeln. Die Woche begann am Samstag mit der Anreise nach Wesenberg. Nach dem schweißtreibenden Aufbau der Zelte schnappte man sich die Kanus und lernte die Grundlagen des Paddelns. Die erste Tour führte die Mattensportler dann vom Wasserwanderrastplatz Wesenberg über den Hohen See und den Boblitzsee vorbei an der Marina Wesenberg zur Eispause an die Kanumühle. Weiterging es über die Schleuse Wesenberg, wo die ersten Höhenmeter überwunden wurden, und die Schwanenhavel nach Ahrensberg an den Drewensee. Am Abend spielte man dann noch Fußball und grillte gemütlich.

Der nächste Morgen wartete dann mit unbeständigem Wetter auf. Aus diesem Grund führte man am Vormittag eine Rallye mit mehreren Stationen durch. Neben einer Wortsuche mussten auch die mathematischen Fähigkeiten gezeigt werden. Es folgte ein Quiz, ein Memory und einen Mini-Fitnesstest. Zur Belohnung  gab es dann ein Eis und Sonne am Himmel. Nach dem Mittag begab man sich dann auf den Weg von Ahrensberg nach Priepert über die Havel, den Wangnitzsee und den Großen Priepertsee. Die Nudel mit Tomatensoße zum Abendessen waren dann mehr als verdient und schmeckten von einem bis zum anderen Ohr.

Am Montag wurden alle Zelte abgebaut. Man nutzte das wiederum schlechte Wetter für die Fahrt per Auto zum Zeltplatz Canow. Hier baute man alles wieder auf und machte am Nachmittag einen Spaziergang in den Ort. Die ersten Souvenirs konnten hier erworben werden. Am folgenden Tag reiste man wieder per Kanu ab Priepert zum Zeltplatz in Canow. In der Schleuse Strasen konnte man dann schon das Café erkennen, wo es einen leckeren Eisbecher gab.

In Canow startete die Fahrt am Mittwoch. Das Ziel des Tages war Zechlinerhütte. Gegen Mittag gab es einen Zwischenstopp am Großen Prebelowsee zum Baden und verweilen. Am Abend schürte man dann das Feuer und bereitete gemeinsam Stockbrot zu. Umzug von Canow nach Rheinsberg hieß es am kommenden Tag. Die  Kanus wurden in Zechlinerhütte bestiegen und die erste Etappe zum Rheinsberger Hafen wurde in Angriff genommen. Dort wurde gebadet und getobt. Am Nachmittag wurden die Ringer vom Ruderverein Rheinsberg herzlich empfangen und konnten ihre Zelte einrichten.

Zum Abschluss der Woche folgte ein ganz besonderer Höhepunkt. Dazu teilte sich die Gruppe auf. Die Größeren nutzten den Tag, um eine Wildwasserfahrt auf dem Rhin zu erleben. Dieser Bach wird zweimal aufgestaut und kann dann naturbelassen auf den beiden sechs Kilometer langen Abschnitten überwunden werden. Die Kleineren reisten nach Templin in die Westernstadt El Dorado. Die Stuntshows ließen den Ringern den Atem wegbleiben oder regten zum Lachen an. Nach einem Western-Mittag konnte man dann Quadfahren, Bogenschießen oder sogar auf Bullen reiten. Letzte Energiereserven waren am Abend nach einem langen Spaziergang auf dem Fußballplatz und anschließendem Spiel aufgebraucht.

Am letzten Tag reiste man dann, nach dem Abbau der Zelte, in die Heimat, wo alle schon sehnsüchtig erwartet wurden. Ohne die Helfer, die vor Ort die Betreuung gewährleistet haben und schon Wochen vorher alles vorbereitet haben sowie die Sponsoren wäre auch in diesem Jahr das Sommerlager nicht möglich gewesen. Ein Dank gilt der Firma Ralf Schmok Garten-und Landschaftsservice für die Unterstützung sowie den Firmen Rosier und Lösch für die Bereitstellung der Fahrzeuge.

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