Ringersportverein Stendal 07

Ringermatte gegen Ski getauscht

Geschrieben von rsv am in Neuigkeiten

In den Winterferien machten sich Nachwuchssportler vom RSV Stendal 07 auf den Weg in das Trainingslager. Es ging jedoch nicht in Richtung einer Sporthalle, sondern nach Tschechien zum Skifahren. Viele Ringer konnten sich nach einer Woche passabel auf den Pisten präsentieren.

Der RSV Stendal 07 führt seit vielen Jahren eine Ferienfreizeit in den Winterferien durch. Die Skiregion Harrachov in Tschechien war auch dieses Jahr wieder das Ziel. Die zehn Sportler lernten das Langlaufen und auch die Abfahrt kennen. Die verschneite Region um Harrachov bot dafür die besten Bedingungen.

Am Nachmittag des Anreisetags machten sich die Jungen und Mädchen auf den Weg in das Stadion. Hier stand die erste Begegnung mit dem neuen Material auf dem Plan. Einige hatten schon Erfahrungen aus vergangenen Jahren und konnten ihre Langlauftechnik verfeinern. Die beiden Trainer Björn Buchhorn und Mario Paulsen sorgten dafür, dass die ersten Ängste schnell wichen und jeder sich an die Skier gewöhnen konnte. Neben dem Schneeflug und dem Parallelschritt versuchte man wie die Profis kleine Steigungen im Skatingschritt hinauf zu gelangen.

Am nächsten Tag wurden die neuen Kenntnisse gleich herausgefordert: Eine Tageswanderung stand auf dem Programm. Bei gutem Wetter machte man sich auf dem Weg, um die Voseka Bouda zu erreichen. Diese Skihütte liegt auf 1.250 Metern Höhe und der Weg dorthin sorgte für das Vergießen des einen oder anderen Schweißtropfen. Doch alles wurde mit einem herrlichen Ausblick und Mittagessen auf dem Berg belohnt. Die rasante Fahrt ins Tal entschädigte dann auch den letzten Sportler für seine Mühen.K1024_image (14)

Den Höhepunkt des Winterlagers stellte die dreitägige Abfahrt im Ski Alpin in den verschiedenen angrenzenden Skigebieten dar. Anfangs waren die Ringerinnen und Ringer noch etwas unsicher, hatten aber am zweiten Abfahrtstag die Grundtechniken, um sicher und rücksichtsvoll die Hänge zu bezwingen, erlernt. Zum Glück ging es hier natürlich mit einem Lift wieder den Berg hinauf, so dass der Spaß im Vordergrund stand.

Der Vereinsvorsitzende Björn Buchhorn kam mit vielen positiven Eindrücken zurück in die Altmark: „Die Kinder haben sich gut auf den Brettern präsentiert. Der eine oder andere will im nächsten Jahr wieder mitkommen. Eine Woche voller Spaß ging viele zu schnell zu Ende.“ Ein Dankeschön gilt der Firma Günter Lösch und dem Autohaus Rosier, welche jeweils ein Fahrzeug zur Verfügung stellten und damit vielen Sportlern die Teilnahme ermöglichten.

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