Ringersportverein Stendal 07

Silber für Jonas Berghoff

Geschrieben von rsv am in Neuigkeiten

Am 11. September fand der Geiseltal-Cup im freien Ringkampf in Braunsbedra statt. Drei Nachwuchs Ringer vom RSV Stendal 07 machten sich auf den Weg in den Süden des Bundeslandes, um sich mit anderen auf den Matten zu messen. Am erfolgreichsten war Jonas Berghoff – er holte eine Silbermedaille.

Bereits zum achten Mal trug der SV Braunsbedra seinen Geiseltal-Cup aus. Fast 150 Ringerinnen und Ringer aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen und ganz Sachsen-Anhalt reisten an, um die Besten unter sich zu ermitteln. Trainer Thomas Feindt und drei Sportler des RSV Stendal 07 nahmen auch am Wettkampf teil.k1024_braunsbedra-1

In der C-Jugend gingen zwei Ringer aus der Altmark über die Waagen. Marten Wulfänger trat in der Gewichtsklasse bis 38 Kilogramm an. Der junge Stendaler konnte in diesem Teilnehmerfeld noch keine Akzente setzen. Er verlor im Auftaktkampf gegen Alexander Besai (SV Braunsbedra) auf Schultern und im zweiten Kampf technisch unterlegen gegen Lauan Bach (SAV Leipzig). Somit kam er auf den zehnten Platz. Jonas Berghoff stellte sich der Konkurrenz im Limit bis 54 Kilogramm. Hier kam mit insgesamt fünf Startern ein nordisches Turnier zustande, das bedeutet jeder muss gegen jeden antreten. Im Auftaktkampf konnte er Djamal Kaziev (TSG Halle-Neustadt) souverän auf beide Schultern drücken und gewann dadurch. Nach einem Freilos musste sich Berghoff dem technisch versiert ringenden Jannis Kirsch (WSG Zauckerode) geschlagen geben. Der Stendaler verlor nach einem unglücklichen Konter des Sachsen auf Schultern. Im nächsten Kampf stand Robin Sauerstein (FC Erzgebirge Aue) in der anderen Mattenecke. Nach einem Take-Down brachte Berghoff den Gegner in die gefährliche Lage und schulterte ihn. Im letzten Kampf nutzte Berghoff eine Blitz-Attacke und erreichte einen Schultersieg gegen Florian Specht (SG HTB Halle). Damit stand fest, dass der Stendaler sich die Silbermedaille verdient hat.

In der D-Jugend griff Leon Wiezorreck in der Gewichtsklasse bis 38 Kilogramm in das Geschehen ein. Leider war er in den ersten beiden Kämpfen noch nicht richtig da und musste so eine Punktniederlage gegen Yasin Salatov (KFC Leipzig) und eine Schulterniederlage gegen Erik Stoll (RV Thalheim) hinnehmen. Somit konnte er nur noch in das Finale um den fünften Platz einziehen. Hier traf er auf die vom Gastgeber SV Braunsbedra stammende und stark angefeuerte Patrizia Bahn. Es wurde ein wahrer Krimi. Beide Sportler starteten Angriffe, der jeweils andere hielt dagegen. Jeder erkämpfe sich Punkte. Wiezorreck konnte am Ende mit mehr Kraft eine Bodentechnik ansetzen und schulterte seine Kontrahentin. Er gewann dadurch den fünften Rang.

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Trainer Thomas Feindt zeigte sich zufrieden mit den Leistungen: „Jonas hat stark gekämpft und verdient die Silbermedaille gewonnen. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir mehr Biss gewünscht und dann wären auch noch bessere Platzierungen drin gewesen.“

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