Ringersportverein Stendal 07

Stendaler Ringer lernen neue Regeln

Geschrieben von rsv am in Neuigkeiten

Der Landesringerverband Sachsen-Anhalt (LRV SAH) hat seinen Lehrgang für die Kampfrichter und Listenführer an der Sportschule in Osterburg durchgeführt. Neue Regeln, die Anwendung des Regelwerks auf der Matte, die digitale Turnierverwaltung und vieles mehr standen auf dem „Stundenplan“. Die Kampfrichter und Listenführer vom RSV Stendal 07 waren auch mit von der Partie.

Der regelmäßige Austausch zwischen den Trainern, Kampfrichtern und Listenführer bildet die Möglichkeit immer aktuelle Entwicklungen zu erkennen und im eigenen Verein zu etablieren. Der RSV Stendal 07 nimmt aus diesem Grund regelmäßig an den Lehrgängen des LRV SAH teil. Jüngst fand in Osterburg wieder eine Weiterbildungsmaßnahme statt. Die Trainer Björn Buchhorn, Rainer Stoll, Otto Klitsch, Mario Paulsen, Claudia Marzinek und Jan Rotenburg waren dabei. Teilnehmende Listenführer durften Christina Rotenburg, und Thomas Schulz sein. Als Kampfrichter machten Tim Jacobs und Christoph Krumrey mit.

Am Samstag begann der Lehrgang in der Osterburger Landessportschule. Fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt reisten an. Die Eröffnung leitete René Wenzel, der Kampfrichterreferent des LRV SAH gemeinsam mit dem Leiter des parallel stattfindenden Trainerlehrgangs Sebastian Otto. Nach der Klärung des Ablaufs teilten sich die Teilnehmer: Die Trainer erarbeiteten theoretische Grundlagen, welche im Laufe des Tages praktisch umgesetzt wurden. Die Kampfrichter aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt haben ihre jährliche Prüfung geschrieben. Nach einer kurzen Pause zeigten Michael Stärk und Stefan Mildner die elektronische Durchführung eines Turniers mittels Software. Nach dem Mittagessen trafen sich die Trainer wieder mit den Kampfrichtern und Listenführern. René Wenzel führte in die Intentionen des neuen Regelwerks ein und erläuterte die Umsetzung auf der Matte. Dies wurde von einem regen Austausch begleitet. Im nächsten Schritt ging es auf die Matte. Hier wurden die Änderungen sowie häufig auftauchende Situationen analysiert und bewertet. Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Umgang mit Regelwidrigkeiten gelegt.

Am Nachmittag trennten sich die Lehrgangsteilnehmer. Die Kampfrichter studierten Videomaterial von internationalen Begegnungen. Es wurden die Unterschiede zum neuen Regelwerk herausgearbeitet und strittige Aktionen zerlegt. Es zeigt sich abermals, dass einige Entscheidungen nach genauer Betrachtung mehrere Bewertungen ermöglichen. Umso wichtiger ist der Austausch der Kampfrichter untereinander – vor allem im Drei-Mann-Kampfgericht.

Am Sonntag würde die Eingabe von Punkten im Wettkampfmonitor durch Stefan Mildner und Michael Stärk gearbeitet. Dies dient der verbesserten Zusammenarbeit von Kampfrichtern und Tischbesetzung. Im Anschluss wurden die Prüfungen ausgewertet. Auf allgemeine Schwerpunkte und Fehlerquellen wies Michael Günther hin. Danach trennten sich die Landesverbände und arbeiteten individuell. Christoph Krumrey wertete für den LRV SAH die Einsatzstatistiken aus dem Jahr 2017 aus. Mit der Klärung der nächsten Einsätze und Verhinderungstermine schloss René Wenzel den Lehrgang und verabschiedete sich von den Teilnehmern.

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